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Angebot und Nachfrage

Um die wachsende Nachfrage der von ihnen belieferten Sägewerke zu befriedigen, gehen zwei Holzeinschlagunternehmen aus dem US-amerikanischen Süden von der Langholz- zur Ablängmethode über.

Angebot und Nachfrage sind für alle Akteure der Forstindustrie tägliche Realität. Grundbesitzer treffen Entscheidungen bezüglich des Angebots. Sägewerke reagieren auf die Marktanforderungen. Und Holzfäller haben Mühe damit, sowohl Grundbesitzer als auch Holz-Consultants und Sägewerke zufriedenzustellen.

Es kommt jedoch nicht so häufig vor, dass das Prinzip von Angebot und Nachfrage zu einer grundlegenden Veränderung bei der Holzernte führt. Dies gilt besonders für eine Region, die seit Jahrhunderten einen großen Anteil des Holzes bereitstellt, das in den USA produziert wird.

Aber genau dies ist letztes Jahr passiert, als zwei Holzeinschlagsunternehmen im Süden der USA von ihren Sägewerken gebeten wurden, von der konventionellen Langholzmethode zum Ablängen der Stämme überzugehen, um ihre steigende Nachfrage zu befriedigen.

Dies war mutige Bitte in einer Region, in der bekannterweise Lader mit Knickarmkran, Entaster und sogar Bocksägen die traditionellen Werkzeuge sind, um Stämme auf uneinheitliche Längen zu schneiden. Aber die Sägewerke sahen in dieser Option eine Chance und die Inhaber der Smith Logging Company und von Oakland Wood Products nahmen die Gelegenheit an und bewirkten in der Forstindustrie im Süden des Landes eine radikale Veränderung, die den Weg für Gewinnsteigerungen bereitete.

OAKLAND WOOD PRODUCTS

Clark Snipes schmunzelt, als er über die Reaktion auf die Ablängmethoden beim Holzfällen nachdenkt, die er nach Americus, Georgia bringt.

„Die Leute reden über uns und möchten vorbeikommen, um [unsere Maschine] zu sehen“, sagt er. „Einige von ihnen kommen sogar in den Wald, um bei der Arbeit zuzuschauen.“

Wenn man den 159 Acre großen Kieferbestand in Stewart County betrachtet, den Snipes und sein Team abholzen, ist es offensichtlich, dass das Unternehmen die neue Methode begeistert anwendet.

Einsatzort von Oakland Wood Products

Eine brandneue John Deere 2154G Swing Machine mit einem 622B-Bearbeitungsaggregat von Waratah macht kurzen Prozess mit den Kiefern auf der 15.000 Acre großen Fläche. Obwohl der Bediener, Chris Hardened, die Maschine erst seit Kurzem verwendet, ist er bereits in der Lage, sie mit der Effizienz eines langjährigen Profis zu bedienen.

Oakland Wood Products wurde erst vor vier Jahren von Snipes und seinem Partner Jess Alexander gegründet, aber das Unternehmen ist bereits zu einem Trendsetter der Holzfällindustrie in Georgia geworden.

„Die Ablängmethode ist neu in unserer Gegend. Viele Leute aus der Region bitten uns, vorbeikommen zu dürfen, um unsere neue Maschine zu sehen. Sie sind restlos von ihr begeistert und auch davon, wie sie sich auf unsere Produktionszahlen ausgewirkt hat. Als Besitzer sind wir sehr stolz darauf“, sagt Alexander.

Als sein Sägewerk Snipes darauf ansprach, Bearbeitungsaggregate zu benutzen, sah er dies als eine Herausforderung.

„Man kann das auf zwei Arten sehen. Man kann sagen ‚Nein, das mache ich nicht‘ oder ‚Lasst uns die Ersten sein, die das machen und zwar richtig‘.“ Die Investition hat sich bewährt. „Unsere Produktionszahlen lagen bei etwa 55 Ladungen pro Woche und seit wir diese Maschine haben, verzeichnen wir 70 bis 75 Ladungen, manchmal 80 Ladungen pro Woche“, so Snipes. „Das liegt einfach nur daran, dass wir die Bearbeitungsmaschine angeschafft haben. Ansonsten haben wir keine Veränderungen an unserer Ausrüstung vorgenommen.“

Snipes führt diese drastische Erhöhung der Produktion auf die Geräte zurück sowie auf die Unterstützung, die sein Unternehmen von seinem Händler, Flint Equipment, erhielt.

Als das Unternehmen die neuen Geräte kaufte, erhielt es auch das Service-Paket und das TimberRite-Messsystem, das verfolgt, wie viele Stämme geschnitten wurden und auf welche Länge.

„Als unser Bediener auf das Bearbeitungsgerät stieg, brauchte er etwa ein- bis eineinhalb Monate, um sich einzuarbeiten. Und ich denke, das ist eine ziemlich kurze Eingewöhnungszeit für eine Maschine mit so vielen Optionen“, sagt Snipes mit einem Lächeln. „Er hat seine Sache wirklich gut gemacht. Diese Maschine ist nicht schwer zu bedienen.“

SMITH LOGGING COMPANY

Für die in Grays, South Carolina ansässige Smith Logging Company war das Risiko-Ertrags-Verhältnis ähnlich.

Obwohl Inhaber Sherwood Smith seit mehr als 35 Jahren in der Forstindustrie tätig ist, war er nicht abgeneigt, sich von der traditionelleren Langholzmethode, bei der die Bäume in ganzer Länge zum Werk transportiert werden, zugunsten des Ablängens der Stämme zu verabschieden. Er hatte bereits früher in seinem Leben große Änderungen eingeleitet – er war ein Fernfahrer, bevor er in die Holzfällindustrie wechselte.

Einsatzort von Smith Logging Company

„Heutzutage ist die Konkurrenz so groß, dass man aus jedem Stück Holz alles herausholen muss“, so Smith. „In dieser Gegend gibt es nicht viele Bearbeitungsmaschinen. Ich hatte noch nie über eine Bearbeitungsmaschine nachgedacht, bis das Sägewerk mich darauf ansprach. Ich denke, dass diese Lösung für beide Seiten ein Gewinn sein wird.“

Smiths Team umfasst sieben Mitarbeiter, darunter auch seinen Sohn Warren. Zusammen roden sie einen Kiefernbestand von 57 Acres in Hardeeville, South Carolina, dem Herzen der „Lowcountry“-Region. Während Smith früher mit einer Entastungsmaschine operierte, hat er kürzlich einen neuen 2154G mit einem 622B Bearbeitungsaggregat von Waratah erworben. Obwohl dieser Wechsel einige Anpassungen erforderte, war er die Sache wert.

„Bevor wir die John Deere Bearbeitungsmaschine erhielten, erzielten wir 15 bis 18 Ladungen pro Tag. Nun schaffen wir ganze 30 bis 34 Ladungen pro Tag“, so Smith. „Vor der Anschaffung der Bearbeitungsmaschine hatten wir einen Mitarbeiter zum Schneiden auf dem Deck und wir benutzten außerdem einen Entaster.

Wenn man jedes Stück Holz durch einen Entaster schieben muss, kommt man wesentlich langsamer voran. Die Bearbeitungsmaschine ist viel schneller und hat unsere Arbeit stark vereinfacht.“

Smith Logging-Bediener Malachi Sanders III stimmt dem zu. „Die John-Deere-Maschine ist geräumig, bequem und funktioniert ohne Probleme. Sie ist sehr intelligent. Was ich am meisten an dem Waratah 622B-Aggregat mag, ist, dass es alle meine Befehle einwandfrei ausführt.“

Obwohl Smith auf die Rente zugeht (er freut sich auf seine vier Enkel und auf Angeltrips), fällt er immer noch mit Begeisterung Bäume.

„Kein Tag ist wie der andere. Das macht das Holzgeschäft so interessant.“ Smith Logging Company und Oakland Wood Products lassen ihre Maschinen von der Flint Equipment Company, Albany und Savannah, Georgia warten.

Dieser Artikel erschien erstmals in der Veröffentlichung „The Landing“ von John Deere im Sommer 2018.



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